Wiener Klassikfestival in der Minoritenkirche

Wiener Klassikfestival in der Minoritenkirche


WIENER KLASSIKFESTIVAL 2026
Sieben Sommerabende in der Wiener Minoritenkirche: Vom 24. Juli bis 2. August spielt das Wiener Klassikfestival seine dritte Ausgabe.
Das Residenzorchester LES ORPHEISTES steht unter der künstlerischen Leitung von Mario Hossen, mit Martin Sieghart als Dirigent in Residence und Sophie Dervaux als langjähriger Partnerin der Konzertreihe. Auf dem Programm: Wiener Klassik, Hochbarock und einige Raritäten, die man so selten zu hören bekommt.
Die Eröffnung gestaltet Selina Ott, ECHO-Klassik-Preisträgerin und eine der führenden Trompeterinnen ihrer Generation, gemeinsam mit Les Orpheistes unter Martin Sieghart – mit Werken von Corelli, Tartini, Ravel und Defaye/Planel.
Am 31. Juli und 1. August übernimmt Ivan Martín, einer der bedeutendsten Pianisten Spaniens, beide Rollen zugleich: Solist und Dirigent vom Klavier aus, in Haydns Klavierkonzert D-Dur und Mozarts Sinfonie Nr. 29. Am 2. August trifft er auf den Geiger Mario Hossen: „Bach & Paganini meet Schumann" stellt Bachs Sonaten und Partiten den 24 Capricen Paganinis gegenüber – mit Schumanns selten gespielter Klavierbegleitung zu den Capricen.
Premiere am 29. Juli um 22 Uhr: das „Late Night Concert Vienna" – Pärts „Spiegel im Spiegel", Barbers „Adagio for Strings", Bach, Händel und Mozarts „Laudate Dominum" im Halbdunkel der Minoritenkirche.
Am 26. Juli ein reiner Mozart-Abend mit dem Varga Quartett Wien und der Pianistin Adela Liculescu.
Programm
Wiener Klassikfestival 2026 — Programm
Minoritenkirche Wien
24. & 25. Juli 2026 · 20:00 Uhr
GLANZ DER TROMPETE
Les Orpheistes Orchestra
Leitung: Martin Sieghart
Selina Ott – Trompete
Arcangelo Corelli
– Concerto grosso D-Dur, op. 6 Nr. 1
Giuseppe Tartini
– Konzert für Trompete und Streicher
Maurice Ravel
– Suite für Streicher
Jean-Michel Defaye / Planel
– Konzert für Trompete und Streicher
Arcangelo Corelli
– Concerto grosso G-Dur, op. 6 Nr. 6
26. Juli 2026 · 20:00 Uhr
MOZART SOIRÉE
Varga Quartett Wien
Adela Liculescu – Klavier
Werke von Wolfgang Amadeus Mozart
29. Juli 2026 · 22:00 Uhr
Late Night Concert Vienna – Premiere
Les Orpheistes Orchester
Sophie Dervaux – Dirigentin und Fagott
Mario Hossen – Violine
Nataliya Stepanska – Sopran
Don Elias Stolz – Trompete
Programm-Auszüge:
Arvo Pärt
– „Spiegel im Spiegel"
Johann Sebastian Bach
– „Erbarme dich, mein Gott" (Arie aus der Matthäus-Passion BWV 244); Air auf der G-Saite aus der Suite Nr. 3 in D-Dur (BWV 1068)
Niccolò Paganini
– Religiosa Introduzione al Rondò del Campanello
Samuel Barber
– Adagio for Strings
George Frideric Handel
– „Let the Bright Seraphim" aus Samson
Wolfgang Amadeus Mozart
– „Laudate Dominum" aus KV 339
– „Exsultate, jubilate" KV 165 (I. Exsultate, jubilate – Allegro / IV. Alleluja – Molto Allegro)
31. Juli & 1. August 2026 · 20:00 Uhr
Wiener Klassik
Les Orpheistes Orchester
Leitung & Solist: Ivan Martín – Klavier
Joseph Haydn
– Konzert für Klavier und Orchester D-Dur, Hob. XVIII:11
Wolfgang Amadeus Mozart
– Sinfonie Nr. 29 A-Dur, KV 201
2. August 2026 · 20:00 Uhr
INTEGRAL — Bach & Paganini im Dialog mit Schumann
Mario Hossen – Violine
Ivan Martín – Klavier
Johann Sebastian Bach
– Sonaten und Partiten für Violine solo: BWV 1001 · 1004 · 1006
Niccolò Paganini
– 24 Capricen (Auswahl von 12): Nr. 1, 2, 5, 6, 9, 10, 13, 14, 17, 18, 21, 22, 24
Änderungen vorbehalten
Spielstätten
Die Minoritenkirche ist eine im französisch gotischen Stil erbaute katholische Kirche, die genau im Herzen der Wiener Innenstadt situiert ist, im berühmten ersten Bezirk unweit der Hofburg. Bei den sogenannten Minoriten handelte es sich um Franziskaner, die 1224 zunächst das Wiener Minoritenkloster gründeten. Fertiggestellt wurde der komplette Kirchenbau dann im Jahre 1350, und zwar als eine der ersten gotischen Kirchen im ostösterreichischen Raum. Seither gilt die Minoritenkirche als eine der wunderschönsten Kirchen Wiens.
Seit 1784 steht die Kirche im Eigentum der italienischen Kongregation und entwickelte sich zum kulturellen und sozialen Zentrum der italienisch-katholischen Gemeinschaft Wiens. Sie wird oftmals auch als Italienische Nationalkirche Maria Schnee bezeichnet.
Das markante Satteldach der Kirche erhebt sich über die Silhouette der Innenstadt Wiens und überdies markant ist auch ihr „abgeschossener Turm“ aus den Zeiten der Türkenbelagerungen. Seither fanden teils massive Umbauten statt, der letzte große Umbau in den Jahren um 1900, als die neugotischen Anbauten entstanden, in denen die Italienische Kongregation untergebracht ist.
Die Minoritenkirche in Wien ist eine der ältesten und künstlerisch wertvollsten Kirchen der Stadt und bietet einen einmaligen Schauplatz für klassische Konzerte – sowohl akustisch als auch architektonisch. Die Kirche ist beheizt.
Minoritenkirche
Minoritenplatz 2A
1010 Wien
Dauer
Das Konzert dauert etwa 70 Minuten, ohne Pause.
Ticket
Sobald Ihre Bestellung bestätigt wurde, werden Sie eine E-Mail mit Ihrem Buchungsbeleg erhalten. Bitte drucken Sie diesen aus oder downloaden Sie ihn auf Ihr Smartphone/Tablet und weisen Sie ihn am Tag der Veranstaltung an der Abendkasse vor.
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Anfahrt
Nehmen Sie die U-Bahnlinie U3 bis zur Station „Herrengasse“ und benutzen Sie den Aufgang „Minoritenplatz“, der Sie unmittelbar vor die Minoritenkirche bringen wird.
Sie können auch mit der Straßenbahn Linie D,1 oder 71 bis zur Station “Rathausplatz/Burgtheater” fahren, von dort ist die Minoritenkirche nur wenige Minuten zu Fuß entfernt.
Stornierung
Für dieses Ticket ist eine Stornierung bis zu 48 Stunden vor dem Konzert möglich.












