Stephanskirche

Die Geschichte der ‚Dom- und Metropolitankirche zu St. Stephan und allen Heiligen‘, mit ihrem 130 Meter Hohen Turms zweifellos das Wahrzeichens Wiens, reicht zurück bis ins Mittelalter. Heute wird er von allen Wienern liebevoll, und mit einem Unterton von Ehrfurcht, einfach nur ‚Steffl‘ genannt.  Von der Turmstube aus bietet sich ein gigantischer Blick über Wien und direkt im Zentrum gelegen, umgeben von den bekannten Wiener Kaffeehäusern, ist der Steffl der perfekte Ausgangspunkt zu einer Stadterkundung.

Von insgesamt 13 Glocken des Stephansdoms ist dir Pummerin die bekannteste. Sie ist die zweitgrößte freischwingende, geläutete Kirchenglocke in Europa. Sie befindet sich im Nordturm, der, der Legende nach, aufgrund eines Paktes des Baumeisters mit dem Teufel nie vollendet werden konnte.

Während seiner über 800-jährigen Geschichte wurde der Stephansdom immer wieder verändert, an- und umgebaut bis hin zum Barock, welches heute die dominierende Stilistik ist.

Neben den wertvollen und imposanten Altären und Seitenkapellen beeindruckt der Domschatz gleichermaßen, mit seinen reich mit Gold und Edelsteinen verzierte Reliquien, Monstranzen, liturgische Texte und Bücher, sowie alte kirchliche Gewänder.

Kaiser Friedrich III fand neben vielen anderen Österreichischen Persönlichkeiten seine letzte Ruhestätte hier im Dom, wie auch der der Habsburgerherzog Rudolf IV. "der Stifter", der 1359 den Grundstein für den gotischen Umbau des Doms legte.

Der Dombau und die Dommusik sind fest miteinander verwurzelt und haben sich im Wandel der Zeiten entfaltet und weiterentwickelt.  Joseph Haydn trat selbst im Dom auf, als er 1740 als Kapellknabe in den Domchor eintrat.

Heute werden im Dom das ganze Jahr über hochklassige Konzerte veranstaltet, die das ganze Spektrum der klassischen Musik repräsentieren. Neben Hayden, natürlich Vivaldis vier Jahreszeiten, Händels Messiah, Bachs Johannespassion, und als Höhepunkt jedes Jahres die Adventskonzerte mit den schönsten Adventsliedern in der strahlend weihnachtlich dekorierten Domkirche.

Die 12000 Pfeifen der Riesenorgel des Doms heißen Spitzenorganisten aus aller Welt zu regelmäßig stattfindenden Orgelkonzerten in Wien willkommen. Die Orgel, die viele Jahre lang nicht bespielbar war, wurde jüngst erneuert und mit der kleineren Chororgel verbunden. Der Orgelspieltisch steht nun zentral im Mittelschiff und man hat dadurch die Möglichkeit dem Organisten bei seinem virtuosen Spiel auf die Finger und Füße zu schauen. Die mächtigen Klänge erfüllen dabei den ebenfalls imposanten Kirchenraum mit Programmen von Johannes Bach und Max Reger bis hin zu Stücken unbekannterer, aber ebenbürtiger, Künstler. Jedes Jahr, zu Mozarts Todesstunde, am 4. Dezember um Mitternacht, wird zu seinen Ehren das von ihm komponierte Requiem gespielt; eine angemessene Würdigung eines großen Meisters!

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