Klangkultur in der HOFBURGKAPELLE

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Klangkultur in der Hofburgkapelle
Klangkultur Wien lädt zu besonderen Konzertabenden in die historische Hofburgkapelle. Kammermusik, Solistenkunst und festliche Klänge treffen auf einen der geschichtsträchtigsten Orte Wiens.

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Klangkultur in der HOFBURGKAPELLE

Klangkultur Wien lädt zu besonderen Konzertabenden in die historische Hofburgkapelle. Kammermusik, Solistenkunst und festliche Klänge treffen auf einen der geschichtsträchtigsten Orte Wiens.


Willkommen in der Hofburgkapelle – einem Haus mit jahrhundertealter Tradition, in dem die Wiener Musikgeschichte bis heute lebendig ist. Mit den Konzerten von Klangkultur Wien wird das Programm der Hofburgkapelle um wertvolle Facetten bereichert: von kammermusikalischer Intimität über festliche Advents- und Weihnachtskonzerte bis hin zu Programmen abseits des gewohnten Repertoires.

Stöbern Sie durch unsere Programme und buchen Sie Ihre Tickets für unvergessliche Abende an einem Ort, an dem Geschichte geschrieben wurde. Ob stimmungsvolles Adventskonzert, festlicher Weihnachtsabend oder Konzert zur Saison – die Klänge von Klangkultur Wien werden auch Sie verzaubern.

Programm

 

Donnerstag, 26. November 2026, 19:30 Uhr

 

Interpreten:
Streichquintett Wiener Kammersymphonie
Ola Asdahl Rokkones, Saxophon

Programm:
J. Sibelius – Valse triste op. 44/1 (Fassung für Saxophon und Streichquintett)
A. Dvořák – Scherzo (Allegro vivace) aus dem Streichquintett G-Dur op. 77
W. A. Mozart – Larghetto und Allegretto con Variazioni aus dem Klarinettenquintett A-Dur KV 581 (Fassung für Saxophon und Streichquintett)
C. M. von Weber – Romanza (Andante) und Alla Polacca aus dem Klarinettenkonzert Nr. 2 Es-Dur op. 74 (Fassung für Saxophon und Streichquintett)

Ein Abend der klanglichen Überraschungen: Statt der erwarteten Klarinette übernimmt hier das Saxophon die Solistenrolle – und zeigt, wie geschmeidig sich sein warmer, sinnlicher Ton in die Klassik einfügt. Sibelius' "Valse triste" eröffnet mit morbider Wiener Walzer-Melancholie, ehe Dvořáks folkloristisch grundiertes Scherzo für rhythmischen Schwung sorgt. Im Zentrum stehen zwei Bearbeitungen aus dem Repertoire der Klarinette: Mozarts KV 581 verliert nichts von seiner kantablen Innigkeit, während Webers Konzert op. 74 dem Saxophonvirtuose Gelegenheit zur Brillanz gibt. Der norwegische Solist Ola Asdahl Rokkones, dessen Wien-Rückkehr mit Spannung erwartet wird, und das Streichquintett Wiener Kammersymphonie musizieren mit jener Präzision, die vertrautes Repertoire in ungewohntem Licht erstrahlen lässt.

 

Streichquintett Wiener Kammersymphonie
Die Wiener Kammersymphonie ist ein renommiertes Kammerensemble mit Sitz in Wien, das aus führenden Musikern der Wiener Klassikszene besteht. Bekannt für seine präzisen und ausdrucksstarken Interpretationen, hat sich das Ensemble durch seine Vielseitigkeit im Repertoire von der klassischen bis zur modernen Musik hervorgetan. Es trat in bedeutenden Konzerthäusern auf und arbeitete mit herausragenden Solisten und Dirigenten zusammen, wodurch es sich als eines der wichtigsten Kammerensembles etabliert hat.

Ola Asdahl Rokkones, Saxophon
Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr kehrt der Saxofonist Ola Asdahl Rokkones wieder nach Wien zurück. Der norwegische Musiker studierte bei Lars Lien, Vibeke Breian, Jean-Yves Fourmeau und John-Pål Inderberg und trat als klassischer Solist unter anderem mit der Arktisk Filharmoni, den Bergener Philharmonikern und dem Mariinsky Symphonic Orchestra auf. Für sein künstlerisches Wirken wurde er unter anderem mit dem Kulturpreis der Stadt Tromsø (2012) und dem Barents-Stipendium (2019) ausgezeichnet. Neben seiner klassischen Laufbahn ist er auch im Jazz aktiv und hat rund zwölf Alben veröffentlicht, darunter „Norwegian Saxophone" und „Arctic Saxophone" (Challenge Records).

 

 

Dienstag, 15. Dezember 2026, 19:30 Uhr
»Haydn & Bach: Violinkonzerte«


Interpreten:
Streichquintett Wiener Kammersymphonie
Cornelia Gradwohl, Violine

Programm:
L. van Beethoven – Ouvertüre zu »Egmont« op. 84
J. S. Bach – Violinkonzert a-Moll BWV 1041
J. Haydn – Ouvertüre zu »Armida« Hob. XXVIII:12
J. Haydn – Violinkonzert G-Dur Hob. VIIa:4
L. van Beethoven – Allegretto scherzando, Tempo di Menuetto und Allegro vivace aus der Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93

 

Zwei Jahrhunderte Violinkunst treffen aufeinander: Beethovens dramatische "Egmont"-Ouvertüre setzt den Ton für einen Abend voller Kontraste, bevor Bachs herbes, kontrapunktisch dichtes a-Moll-Konzert die barocke Strenge einläutet. Haydn liefert gleich zweifach Höhepunkte – die theatralische "Armida"-Ouvertüre und ein Violinkonzert von galanter Eleganz, in dem Cornelia Gradwohl, ausgewiesene Spezialistin für historische Aufführungspraxis, ihre stilistische Bandbreite zwischen Barock und Klassik ausspielen kann. Den Schluss bilden drei Sätze aus Beethovens 8. Symphonie – kompakt, witzig, fast trotzig unprätentiös im Vergleich zu seinen größeren Schwestern, und ein charmant unerwarteter Ausklang für einen Abend, der die Violine in all ihren Facetten zeigt.

 

Cornelia Gradwohl, Violine
Die Salzburger Geigerin Cornelia Gradwohl ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe und Solistin in renommierten Konzertsälen wie dem Wiener Musikverein, dem Mozarteum Salzburg und beim Festival Schloss Grafenegg. Sie ist spezialisiert auf alte Musik, spielt regelmäßig auf Barockgeige und ist Mitglied des Ignaz Pleyel Klaviertrios sowie des Haydn Chamber Ensemble. Seit 2007 unterrichtet sie an der Joseph-Haydn-Privathochschule Eisenstadt in der Violinklasse und in der Kammermusik.

 


Dienstag, 22. Dezember 2026, 19:30 Uhr
Weihnachtskonzert

Interpreten:
Les Orpheistes · Chorus ALEA
Martin Sieghart, Dirigent

Programm:
L. van Beethoven – Die Himmel rühmen op. 48/4 (Chor & Ensemble)
J. S. Bach – Violinkonzert a-Moll BWV 1041
Kaiser Leopold I. – Werk für Ensemble
Zwei Weihnachtslieder (Chor & Ensemble)
W. A. Mozart – Divertimento B-Dur KV 137
G. Mahler – Klavierquartettsatz a-Moll (für Klavier, Violine, Viola und Violoncello)
F. Schubert – Credo aus der Messe G-Dur D. 167 (Chor & Streichensemble)
A. Bruckner – Zwei Motetten

Ein Weihnachtskonzert von seltener stilistischer Weite: Les Orpheistes und Chorus ALEA spannen den Bogen von Bachs kristallklarem a-Moll-Violinkonzert über eine musikalische Rarität aus der Feder eines komponierenden Habsburger-Kaisers bis zu Mahlers früher, fiebrig-romantischer Klavierquartett-Skizze. Beethovens innige Hymne "Die Himmel rühmen" eröffnet den Abend besinnlich, während Bruckners Motetten mit ihrer schwebenden Chorpolyphonie für sakrale Gänsehautmomente sorgen. Mozarts heiteres Divertimento und zwei traditionelle Weihnachtslieder bringen festlichen Glanz und vertraute Wärme dazwischen, ehe Schuberts Credo aus der G-Dur-Messe den Abend mit schlichter, inniger Erhabenheit beschließt. Ein Programm, das Kammermusik, Chorklang und geistliche Tiefe klug ineinander verwebt – anspruchsvoll, aber nie kopflastig, und ganz auf die weihnachtliche Stimmung der Hofburgkapelle zugeschnitten.

Les Orpheistes
Unter der künstlerischen Leitung des international gefeierten Geigers und Dirigenten Prof. Mario Hossen steht das Les Orpheistes Festival Orchestra für höchste musikalische Qualität. Als kultureller Botschafter des Wiener Erbes und für innovative Interpretationen bekannt, hat das Orchester in den renommiertesten Sälen weltweit Anerkennung gefunden.

Chorus ALEA
Der Chorus ALEA ist ein professionelles Vokalensemble, das 2015 von Matthias Schoberwalter und Magdalena Janezic gegründet wurde und regelmäßig in Wien und ganz Österreich konzertiert. Sein Repertoire reicht von der Renaissance bis zur Gegenwart, mit besonderem Fokus auf zeitgenössische Vokalmusik und selten gehörte Werke. Durch flexible Besetzungen verbindet das Ensemble musikalische Vielfalt mit stilistischer Offenheit.

Martin Sieghart, Dirigent
Mit einer vielfältigen und herausragenden Laufbahn ist Martin Sieghart einer der vielseitigsten Künstler Österreichs. Neben seiner erfolgreichen Karriere als Dirigent hat er zahlreiche internationale Studenten gefördert und renommierte Festivals gegründet. Seine Zeit als Erster Solist der Wiener Symphoniker und seine Erfolge als Dirigent der Wiener Symphoniker unterstreichen seine Prominenz in der Welt der klassischen Musik.


Spielstätte 

 

Die Hofburgkapelle befindet sich in der Hofburgkapelle im Schweizerhof der Wiener Hofburg, der ehemaligen kaiserlichen Residenz der Habsburger. Ein erstes kaiserliches Kapellengebäude wurde um 1287 von Albert I. im spätromanischen Stil errichtet. Unter Albert II. wurde es zwischen 1423 und 1426 erweitert und zwischen 1447 und 1449von Friedrich III. im gotischen Stil neu erbaut. Mitte des 18. Jahrhunderts ließ Maria Theresia die Kapelle im spätbarocken Stil umgestalten. Die Kapelle, erstmals 1296 urkundlich erwähnt, ist eine der ältesten sakralen Musikstätten Wiens und beeindruckt noch heute mit ihrer historischen Atmosphäre und exzellenten Akustik.

Hofburgkapelle
Hofburg-Schweizerhof 1
1010 Wien


Dauer

das Konzert dauert ungefähr 65 Minute, ohne Pause .


Ticket

Sobald Ihre Bestellung bestätigt wurde, werden Sie eine E-Mail mit Ihrem Buchungsbeleg erhalten. Bitte drucken Sie diesen aus oder downloaden Sie ihn auf Ihr Smartphone/Tablet und weisen Sie ihn am Tag der Veranstaltung an der Abendkasse vor.

Falls Sie in den nächsten Minuten keine E-Mail erhalten: bitte vergessen Sie nicht, Ihren Spam-Folder zu überprüfen.


Ankunft

Die Hofburgkapelle befindet sich in der Hofburg, Schweizerhof 1, 1010 Wien.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

  • U-Bahn: Linie U3 bis Herrengasse (5 Min. zu Fuß) oder U1/U3 bis Stephansplatz (10 Min. zu Fuß).
  • Tram: Linien 1, 2, D halten in der Nähe der Hofburg.
  • Bus: Linien 1A und 2A bedienen die Umgebung.
  • Zu Fuß: 5–10 Minuten von Stephansplatz oder der Wiener Innenstadt.

Stronierungen
 

Kostenfreie Stornierung bis 48 Std. vor Konzertbeginn.